Herzlich willkommen

In meiner psychotherapeutischen Praxis sind alle Kinder, Jugendlichen und ihre Eltern oder andere Bezugspersonen mit allen psychischen Problemen willkommen. Kinder, Jugendliche und Menschen aus ihrem Umfeld finden auf unterschiedlichen Wegen zu mir: Eltern werden von einer aufmerksamen Erzieherin einer Kindertagestätte oder einer achtsamen Lehrerin auf Verhaltens-auffälligkeiten bei einem Kind angesprochen. Manche Jugendliche stellen fest, dass „irgendetwas“ nicht stimmt, z.B. ständiges Grübeln und sich Sorgen machen, Angst die Schule nicht zu schaffen, Dauerstreit mit den Eltern etc.

 

Eltern spüren, das es möglicherweise eine Phase in ihrem Leben gibt, in denen sie sich in der Beziehung und Erziehung ihrer Kinder rat- und hilflos fühlen. Dann erscheint es hilfreich, sich in vorübergehenden Krisen Unterstützung zu suchen. Eine Krise kann z.B. durch eine Trennung der Eltern, einen Schulwechsel oder einen Umzug ausgelöst werden. Eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine Leistung aller gesetzlichen und privaten Krankenkassen.

 
"Warum mischt sich eine
Psychotherapeutin überhaupt in die Eltern-Kindbeziehung ein?"

Wie kann
Therapie helfen?

Die seelische Entwicklung - und damit seelische Gesundheit oder psychische Störung - entsteht im Zusammenhang der Beziehung zwischen Kindern und Eltern. Die Art der Fürsorge, die Babys, Kleinkinder und Jugendliche erfahren, hat entscheidenden, lebenslangen Einfluss auf die Art wie Kinder z.B. lernen, wie sie Freundschaften und später die Liebe gestalten. Der Umgang mit ihren Gefühlen und Verhaltensweisen ist ein wesentliches Element, wie sie es gut schaffen können, diese zu erleben und zu regulieren.

 

Die Mehrheit der Mütter und Väter geben ihrem Kind ein liebevolles und sicheres Zuhause.
Sie beschützen, trösten und loben.
Manchmal jedoch stehen sie plötzlichen Verhaltensänderungen und den daraus resultierenden Konflikten (z.B. Wutausbrüche,  schulischer Leistungsabfall) ihres Kindes, hilf- und ratlos gegenüber und können sich diese Veränderungen nicht erklären. Die Beziehung wird zusätzlich von Schuld- und Versagensgefühlen belastet.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist ein Verfahren, das sich durch eine konfliktzentrierte Vorgehensweise auszeichnet. Sie basiert auf der Annahme unbewusster Prozesse zwischen Eltern und Kind. Läuft in diesem Prozess etwas schief, zeigt ein Kind Symptome, z.B. Ängste, sozialen Rückzug, Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, eskalierende Streitereien zwischen Geschwistern, Kopf- und Bauchschmerzen u.v.a.
Eine psychotherapeutische Behandlung kann in diesen Prozessen unterstützen, neue Wege des Zusammenlebens und gegenseitigen Verstehens zu erschließen
.

Ablauf der Therapie

In der Regel findet ein erster Kontakt in meiner telefonischen Sprechzeit statt. Dort wird ggf. ein persönlicher "Kennenlerntermin" vereinbart. Falls ich nicht über ausreichende zeitliche Kapazität verfüge, versuche ich an meine Kolleginnen in unserer Gemeinschaftspraxis zu vermitteln oder andere Möglichkeiten der Unterstützung zu finden.

Vorgespräch, Beratung und Diagnostik
Manchmal reichen wenige Gespräche aus, um ein Anliegen klären zu können.
Diese Gespräche können dabei hilfreich sein, genügend innerfamiliäre Ressourcen zu entdecken um ggf. alleine mit der Krise umgehen zu können. Dies schließt eine anschließende Psychotherapie nicht aus. Wird im Verlauf deutlich, dass eine Psychotherapie Sinn macht, wird dies mit allen Beteiligten besprochen, diskutiert und beschlossen.

 

Nach dem Kennenlernen findet immer eine erste diagnostische Einschätzung statt. Im Verlauf der sogenannten Probatorik werden z.B. die Symptome, der Entwicklungstand, die familiäre und soziale Lebenssituation besprochen. Ggf. ist eine Testdiagnostik erforderlich. Nach diesen max. 6 Sitzungen erfolgt eine Behandlungsempfehlung und eine Behandlungsplanung,  
Vor Aufnahme einer Psychotherapie ist eine Abklärung beim Kinderarzt, Hausarzt oder Kinder- und Jugendpsychiater notwendig. Die Therapie findet in der Regel ein bis zweimal wöchentlich statt und kann unter Umständen Jahre andauern.

Die Arbeit mit den Eltern und Bezugspersonen

Kinder leben in vielfältigen sozialen Bezügen wie Kindergarten, Schule und natürlich in ihren Familien. Dies setzt eine hohe soziale Kompetenz und Anpassungsbereitschaft auf Seiten aller Beteiligten voraus. Es ist unerlässlich, Eltern und andere bedeutende Bezugspersonen in den therapeutischen Prozess einzubinden. Dies findet durch Gespräche statt. Es können Selbstvorwürfe der Erwachsenen im Vordergrund stehen oder Eltern können sich nicht auf einen gemeinsamen Erziehungsstil einigen. Umso wichtiger ist eine mutige, offene, verlässliche und von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit.

Info für Jugendliche

In der Therapie von Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden die Eltern nur noch nach Bedarf und nur nach Absprache einbezogen.
 

Du kannst dich telefonisch oder über meine E-Mail direkt an mich wenden. Vielleicht hast du etwas Schlimmes erlebt und bist unsicher wem du vertrauen kannst. In einem Vorgespräch lernen wir uns kennen und du entscheidest, ob ich dich auf deinem Weg begleiten darf.

Bilder aus meiner Praxis
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"Kinder besitzen die
besondere Gabe, sich
in alles zu verwandeln,
was immer sie
sich wünschen"
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Über mich
"Fortbildung und
regelmäßige Supervision
sind für mich
selbstverständlicher
Bestandteil
meiner Arbeit"

Beruflicher Werdegang

seit 2018

Niedergelassen in Psychotherapeutischer Praxis für Kinder- und Jugendliche und ihre Familien in Hamburg-Neugraben

2012 - 2018

Sozialpsychiatrische Praxis Schenefeld für Erwachsene, Kinder, Jugendliche und ihre Familien; Diagnostik und Behandlung

2012 - 2013

Praktische Tätigkeit im Rahmen der Psychotherapieausbildung an der Regio Klinik Elmshorn: Klinik für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und -psychotherapie, Abteilung Kinder- Jugendlichenpsychiatrie; Elmshorn und am Werner Otto Institut; Hamburg

2000 - 2012

Ambulante Erziehungshilfen (Sozialpädagogische Familienhilfe); Konzeptionelle Entwicklung und Durchführung von Projekten bei Ambulante Maßnahmen e.V.; Hamburg

1997 - 1999

Aufsuchende und beratende Arbeit mit minderjährigen, drogenabhängigen Mädchen; Konzeptionelle Weiterentwicklung der Straßensozialarbeit bei Diakonisches Werk Hamburg, Einrichtung: Cafe Sperrgebiet

Berufliche Ausbildung

2011 - 2017

Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeutin mit vertiefer Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie am Lehrinstitut Lübeck – Zentrum Ausbildung Psychotherapie, Lübeck

2000 - 2004

System. Paar- und Familientherapeutin (DGSF) am Institut für Systemisch-Integrative Paar- und Familientherapie Hamburg

2003 - 2005

Zertifikat: Psychotraumatologie 2 jähriges berufsbegleitendes Weiterbildungsprogramm im Psychotraumatologie am Institut für Systemisch-Intetrative Paar- und Familientherapie Hamburg

1992 - 1996

Diplom-Sozialpädagogin ("FH") Fachhochschule Hamburg Studiengang Sozialpädagogik

1981 - 1984

Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin an der Fachschule für Sozaialpädagogik Elisabeth-Knipping-Schule, Kassel

 
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